Behindern diese Bäume in nicht akzeptabler Weise den Blick von der Rheinberger Umgehungsstraße (B 57) auf die Stadt Rheinberg? Müssen deshalb sogenannte "Sichtachsen" hergestellt werden, weil die Rheinberger Silhouette vor lauter Bäumen nicht mehr wahrzunehmen ist?
Auf der Basis des Masterplans des Stadtmarketings hat die Verwaltung dazu Vorschläge erarbeitet. Sie würden dazu führen, dass in einem ersten Schritt 25 größere Bäume gefällt würden - die meisten davon durch die Baumschutzsatzung geschützt - und ca 2.800 qm Gehölze gerodet würden.
Wir meinen, dass Rheinberg als die waldärmste Kommune im Kreisgebiet (nur rund 3 % der Gesamtfläche sind Wald) sich einen solchen Kahlschlag nicht leisten sollte. Durch Sichtachsen wird kaum ein zusätzlicher Besucher von der Umgehungsstraße in die Stadt zu locken sein. Außerdem bieten Bäume und Sträucher einen gewissen Schutz vor dem Autolärm, absorbieren CO2 und spenden Sauerstoff.
Und den Blick von Rheinberg aus auf Asphaltpisten finden wir auch nicht so prickelnd!